Branche

Fotograf: die Genres online finden lassen

Hochzeit, Bewerbung, Familie, Firma. Vier Märkte mit vier Preisniveaus, und die Website zeigt meistens nur Bilder.

Was Ihre Kunden die KI fragen.

  • Wer fotografiert in Freistadt Hochzeiten?
  • Was kostet ein Bewerbungsfoto in Linz?
  • Fotograf im Bezirk Perg für Familienbilder im Freien?
  • Wer macht in Wels Produktfotos für einen Onlineshop?
  • Gibt es in Braunau am Inn jemanden für Firmenporträts?

So gestellt, wie ein Kunde sie stellt, nicht so, wie ein Betrieb sie gern hätte. Genau diese Art Frage stellen wir im Check mehrmals und zählen, wie oft Sie vorkommen.

Wo die KI nachliest.

  • Google-Unternehmensprofil mit Genres

    Hochzeit, Porträt, Bewerbung, Familie, Produkt, Firma, Immobilie. Jedes ist ein eigener Markt und eine eigene Suche.

  • Die eigene Website mit Text

    Die Galerie ist das Portfolio, nicht die Information. Was gebucht werden kann, wie lange es dauert, was es kostet, muss als Text dastehen.

  • Verzeichnisse für Kreative

    Eng, fachlich und mit wenig Konkurrenz. Für Auftraggeber aus dem Firmenbereich eine gebräuchliche Suche.

  • Hochzeitsportale

    Wer Hochzeiten macht, wird dort gesucht. Regionale Verzeichnisse sind dabei wertvoller als große, weil der Ortsbezug mitkommt.

  • Bewertungen

    Für persönliche Aufträge wie Hochzeiten besonders relevant, weil das Vertrauen die Entscheidung trägt.

Was in Einträgen dieser Branche schiefgeht.

  • Nur Bilder, kein Text

    Der häufigste Fall in dieser Branche. Eine Website, die aus Galerien besteht, enthält für eine Auswertung praktisch keine Angabe.

  • Genres nicht benannt

    Wer alles macht, sollte alles nennen. Wer nur Hochzeiten macht, sollte das nennen. „Fotograf“ allein reicht für keine der Suchen.

  • Keine Preise

    Bei Bewerbungsfotos wird fast immer zuerst nach dem Preis gefragt. Bei Hochzeiten nach dem Paketpreis. Beides lässt sich als Rahmen angeben.

  • Ablauf unerklärt

    Wie lange dauert ein Termin, wann kommen die Bilder, wie viele werden es, wie ist es mit der Nutzung. Das sind die eigentlichen Fragen.

Worauf wir achten.

Fotografie ist die Branche, in der die Diskrepanz zwischen Handwerk und Auffindbarkeit am größten ist. Die Arbeit ist visuell, die Website ist visuell, und die Auswertung liest Text.

Vier Märkte, ein Wort

Hochzeit, Bewerbungsfoto, Familienbilder, Firmen- und Produktaufnahmen: Das sind vier Märkte mit völlig verschiedenen Kunden, Preisen und Abläufen. In den Einträgen steht bei fast allen dasselbe Wort.

Wer Hochzeiten macht, wird von jemandem gesucht, der „Hochzeitsfotograf“ tippt. Wer Bewerbungsfotos macht, von jemandem, der genau das will, meist schnell und günstig. Diese beiden Anfragen haben nichts gemeinsam außer der Kamera.

Jedes Genre einzeln zu benennen ist die Grundmaßnahme dieser Branche.

Die Galerie ist kein Inhalt

Eine Website, die aus Galerien besteht, ist ein Portfolio. Für eine Auswertung enthält sie fast nichts: kein Ort, kein Anlass, keine Leistung, kein Preis, keine Dauer.

Zwei Sätze neben jeder Referenz ändern das. Was war der Anlass, wo war es, was war die Aufgabe. Das ist kein Werbetext, das ist eine Beschreibung, und sie kostet fünf Minuten je Projekt.

Preise, je nach Markt anders

Beim Bewerbungsfoto ist ein Fixpreis üblich und wird erwartet. Bei Hochzeiten ist ein Paketrahmen üblich. Bei Firmenaufträgen wird nach Aufwand gerechnet, und man kann den Tagessatz oder die Faktoren nennen.

Wer bei keinem davon etwas nennt, bekommt Anfragen von Leuten mit unpassenden Vorstellungen und verliert Zeit, bevor überhaupt über die Arbeit gesprochen wird.

Der Ablauf ist die eigentliche Frage

Wie lange dauert der Termin, wie viele Bilder bekomme ich, wann, in welcher Form, und was darf ich damit machen. Das sind die Fragen, die vor einer Buchung tatsächlich gestellt werden.

Die Nutzungsrechte sind dabei der Punkt, den viele offenlassen, obwohl er bei Firmenaufträgen den Preis mitbestimmt. Eine klare Angabe dazu unterscheidet Sie von Anbietern, die erst im Nachhinein damit kommen.

Hochzeitsportale mit Ortsbezug

Wer Hochzeiten macht, sollte in regionalen Verzeichnissen stehen. Regional ist dabei wichtiger als groß: Ein Verzeichnis für Oberösterreich bringt den Ortsbezug mit, ein internationales nicht.

Was wir zuerst anfassen

Genres als Leistungen, Preisrahmen je Genre, Ablauf als Text, Referenzen mit zwei Sätzen. Die ersten drei betreffen die Fragen, die gestellt werden; die vierte macht aus dem Portfolio eine Quelle.

Was wir konkret machen.

  • Genres als Leistungen eintragen

    Jedes einzeln, mit einem Satz dazu, was es umfasst.

  • Preisrahmen je Genre

    Bewerbungsfoto als Fixpreis, Hochzeit als Paketspanne, Firmenaufträge nach Aufwand.

  • Ablauf beschreiben

    Dauer des Termins, Zahl der bearbeiteten Bilder, Lieferzeit, Nutzungsrechte.

  • Zu Bildern Text schreiben

    Zu jeder Referenz zwei Sätze: was, wo, für wen, unter welchen Bedingungen.

Häufige Fragen.

Reicht Instagram als Auftritt?
Als Portfolio oft ja, als einzige Quelle nein. Die Fragen nach Preis, Ablauf und Nutzungsrechten lassen sich dort nicht dauerhaft beantworten, und genau danach wird gesucht.
Soll ich Preise für Hochzeiten nennen?
Einen Paketrahmen ja. Wer gar nichts nennt, bekommt Anfragen von Leuten mit ganz anderen Vorstellungen und verliert Zeit auf beiden Seiten.
Was ist mit Nutzungsrechten?
Sie gehören in den Text, weil sie bei Firmenaufträgen den Preis mitbestimmen. Eine klare Angabe dazu unterscheidet Sie von Anbietern, die diese Frage offenlassen.
Bringen Bilder für die KI-Sichtbarkeit gar nichts?
Für sich genommen wenig, weil ausgewertet wird, was als Text dasteht. Mit Beschreibung daneben werden sie wertvoll: Dann stehen Ort, Anlass und Art der Arbeit als Wörter da.

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