Mühlviertel

KI-Sichtbarkeit im Bezirk Rohrbach

Kaum irgendwo häufen sich Ortsnamen, die es mehrfach gibt, so wie hier. Für KI-Antworten ist das kein Detail, sondern das Hauptproblem.

Welche Ortsnamen hier Ärger machen.

Von den 16 Gemeinden dieses Bezirks, die wir uns angesehen haben, tragen 6 einen Namen, den es in Österreich mehrfach gibt. Fragt jemand ohne Zusatz danach, kann die Antwort über einen ganz anderen Ort handeln.

  • Rohrbach-Berg

    In einer Frage muss daraus „Rohrbach-Berg in Oberösterreich“ werden, sonst ist nicht gesagt, welcher Ort gemeint ist.

  • Sankt Martin im Mühlkreis

    In einer Frage muss daraus „Sankt Martin im Mühlkreis in Oberösterreich“ werden, sonst ist nicht gesagt, welcher Ort gemeint ist.

  • Sarleinsbach

    In einer Frage muss daraus „Sarleinsbach in Oberösterreich“ werden, sonst ist nicht gesagt, welcher Ort gemeint ist.

  • Sankt Peter am Wimberg

    In einer Frage muss daraus „Sankt Peter am Wimberg in Oberösterreich“ werden, sonst ist nicht gesagt, welcher Ort gemeint ist.

  • Sankt Veit im Mühlkreis

    In einer Frage muss daraus „Sankt Veit im Mühlkreis in Oberösterreich“ werden, sonst ist nicht gesagt, welcher Ort gemeint ist.

  • Hofkirchen im Mühlkreis

    In einer Frage muss daraus „Hofkirchen im Mühlkreis in Oberösterreich“ werden, sonst ist nicht gesagt, welcher Ort gemeint ist.

Eindeutig und deshalb unproblematisch: Aigen-Schlägl, Haslach an der Mühl, Ulrichsberg, Lembach im Mühlkreis, Neufelden, Kleinzell im Mühlkreis, Putzleinsdorf, Peilstein im Mühlviertel, Kollerschlag, Altenfelden.

Geprüft wird das mit derselben Funktion, die auch im Check entscheidet, ob eine Frage das Bundesland dazubekommt. Zwei Einschränkungen, damit die Zahl richtig gelesen wird: Die Gemeindeliste oben ist eine Auswahl, nicht der ganze Bezirk, und die Liste der mehrdeutigen Namen in src/lib/places.ts ist die der Fälle, die uns bisher untergekommen sind. Beides wächst. Ein Bezirk ohne Treffer hat also kein Gütesiegel, sondern nur keinen Treffer in dem, was wir geprüft haben.

So fragen Kunden hier.

  • Wer macht in Sankt Martin im Mühlkreis Webdesign?
  • Installateur in Rohrbach-Berg, der auch am Wochenende kommt?
  • Welche Tischlerei in Haslach an der Mühl baut Einbauküchen?
  • Wo bekomme ich in Aigen-Schlägl am Sonntag Frühstück?
  • Wer übernimmt in Ulrichsberg die Gartenpflege?

Echte Gemeindenamen aus dem Bezirk, keine Platzhalter. Genau so stellen wir sie im Check, mehrmals je System, und zählen, wie oft Ihr Betrieb vorkommt.

Was das für einen Betrieb hier heißt.

Wenn wir irgendwo zeigen wollen, warum die Sache mit den Ortsnamen keine Spitzfindigkeit ist, nehmen wir den Bezirk Rohrbach. Von den sechzehn Gemeinden, die wir uns hier angesehen haben, tragen sechs einen Namen, den es in Österreich mehrfach gibt.

Ob das der Spitzenwert im Land ist, wissen wir nicht, und wir behaupten es deshalb nicht: Dafür müssten wir alle Gemeinden aller Bezirke prüfen, und das haben wir nicht getan. Bei Grieskirchen und Schärding kommen wir auf dieselbe Zahl. Was wir sagen können, ist, dass es hier auffällig viele sind und dass der erste Fall, der uns das Problem gezeigt hat, aus diesem Bezirk stammt.

Der Fall, mit dem es bei uns angefangen hat

Unser erster echter Messlauf galt einem Betrieb in Sankt Martin im Mühlkreis. Unter den zitierten Quellen standen zwei Gemeindeseiten. Eine gehörte zu Sankt Martin im Mühlkreis. Die andere gehörte zu Sankt Martin im Sulmtal, in der Steiermark, rund zweihundert Kilometer entfernt.

Die Antwort war nicht falsch. Sie handelte von einem anderen Ort.

Seither ist die Regel in unserem Werkzeug festgeschrieben: Mehrdeutige Ortsnamen bekommen in der Frage das Bundesland dazu. Eine Nennungsquote, die über den falschen Ort gemessen wurde, ist keine schlechte Zahl, sie ist gar keine.

Warum gerade hier

Der Bezirk ist alt besiedelt und kirchlich geprägt, und viele Gemeinden tragen den Namen ihres Patrons. Sankt Martin, Sankt Peter, Sankt Veit, Sankt Johann, Sankt Oswald, Sankt Ulrich: Jeder dieser Namen kommt in Österreich mehrfach vor.

Dazu kommen die beschreibenden Namen. Hofkirchen gibt es mehrfach, Rohrbach ebenfalls, Sarleinsbach ist selten genug, taucht aber in Verwechslungen mit ähnlich klingenden Orten auf.

Amtlich wird das durch den Zusatz gelöst. Im Alltag lässt ihn jeder weg, und genau das übernimmt eine KI.

Was das für einen Betrieb hier bedeutet

Drei Dinge, und sie kosten zusammen eine halbe Stunde.

Den Zusatz überall mitschreiben. In der Adresse auf der Website, im Impressum, in der Beschreibung des Google-Profils. Nicht einmal mit und einmal ohne.

Den Bezirk erwähnen. „Unser Betrieb in Sankt Martin im Mühlkreis, Bezirk Rohrbach“ gibt zwei unabhängige Anhaltspunkte statt einem.

Nachbargemeinden nennen, in denen Sie wirklich arbeiten. Wer neben Sankt Martin auch Neufelden und Rohrbach-Berg nennt, macht die Gegend eindeutig, ohne eine Gemeindeliste zu erfinden.

Was nicht geht: den Ortsnamen in den Firmennamen packen. Bei Google ist das ein Richtlinienverstoß und kann den Eintrag kosten.

Die Grenzlage kommt dazu

Der Bezirk grenzt an Tschechien und an Bayern. Für die Suche heißt das, dass Anfragen aus zwei Richtungen kommen können und dass Ortsnamen im Umfeld anders geschrieben werden.

Für einen Betrieb, der über die Grenze arbeitet, lohnt es sich, das ausdrücklich zu schreiben. Für alle anderen ist es ein Grund mehr, den österreichischen Bezug eindeutig zu machen.

Welche Quellen hier zitiert werden

In unseren Messungen zu diesem Bezirk tauchen regelmäßig dieselben Arten von Quellen auf: die Gemeindeseiten, viele davon auf einem gemeinsamen Baukastensystem, die Regionalausgaben von Tips und MeinBezirk, die OÖNachrichten, die Verzeichnisse WKO Firmen A-Z und herold, und die Websites der Betriebe selbst.

Regionsseiten zum Mühlviertel und zum Böhmerwald kommen bei Tourismusfragen dazu.

Was wir hier bewusst nicht aufzählen: einzelne Ortsblätter oder Portale, von denen wir nicht sicher wissen, dass es sie gibt und dass sie online lesbar sind. Eine erfundene Quellenliste wäre leicht zu schreiben und für Sie wertlos.

Der erste Schritt

Stellen Sie die Frage, die ein Kunde stellen würde, einmal mit und einmal ohne den Zusatz zu Ihrem Ortsnamen. Der Unterschied sagt Ihnen in zwei Minuten, ob Ihr Ortsname für Sie ein Problem ist.

Regionale Quellen.

Landesweit und mit eigenen Bezirksausgaben erscheinen Tips und MeinBezirk. Dazu kommen die OÖNachrichten und ORF Oberösterreich. Alle vier tauchen in unseren Messungen regelmäßig als zitierte Quelle auf.

Was wir hier bewusst nicht aufzählen: einzelne Ortsblätter, Vereinszeitungen oder Portale, von denen wir nicht sicher wissen, dass es sie im Bezirk Rohrbach gibt und dass sie online lesbar sind. Eine erfundene Quellenliste wäre leicht zu schreiben und für Sie wertlos.

Dazu kommen die Einträge, die überall zählen: Google-Unternehmensprofil, WKO Firmen A-Z, herold, Bing Places und Apple Business. Welche davon in Ihrer Branche wirklich etwas bringen, steht auf der Branchenseite.

Selbsttest

Fragen Sie die KI nach Rohrbach-Berg.

Womit soll gemessen werden?

Wir stellen sie zehnmal in ChatGPT und zählen, wie oft Sie vorkommen.

Diese Frage stellen wir für Sie

Finden Sie heraus, was die KI über Sie sagt.

Wir stellen die Fragen Ihrer Kunden und schicken Ihnen das Ergebnis. Kostenlos und unverbindlich.

Kostenlos und unverbindlich. Kein Abo, keine Kreditkarte. Keine Website? Hier ohne starten

Gratis-Check

Wird Ihr Betrieb von der KI genannt?

Wir stellen ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity die Fragen Ihrer Kunden und zeigen Ihnen, wer genannt wird und ob Sie dabei sind.

Ihr Betrieb

Prüfen Sie die Angaben und ergänzen Sie, was fehlt. Jedes Feld lässt sich ändern.

Wohin dürfen wir das Ergebnis schicken?

Wir verwenden Ihre Angaben nur für den Gratis-Check.

Tippen und auswählen, zum Beispiel „Kälte“ für Kältetechnik. Steht Ihr Beruf nicht dabei, schreiben Sie ihn einfach hin.