Branche
Zahnarzt: den Akuttermin online finden lassen
Schmerzen am Wochenende, Kosten für Zahnersatz, Angst vor dem Stuhl. Drei Fragen, die alle gestellt werden und von denen nur die dritte heikel ist.
Was Ihre Kunden die KI fragen.
- Wo bekomme ich in Wels am Wochenende bei Zahnschmerzen Hilfe?
- Welcher Zahnarzt in Vöcklabruck nimmt neue Patienten?
- Was kostet eine Krone, und was zahlt die Kasse davon?
- Gibt es in Steyr eine Praxis mit Erfahrung bei Angstpatienten?
- Welche Praxis in Kirchdorf an der Krems behandelt auch Kinder?
So gestellt, wie ein Kunde sie stellt, nicht so, wie ein Betrieb sie gern hätte. Genau diese Art Frage stellen wir im Check mehrmals und zählen, wie oft Sie vorkommen.
Wo die KI nachliest.
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Google-Unternehmensprofil mit Akutregelung
Zahnschmerzen sind der häufigste Anlass. Ob und wann akute Fälle drankommen, gehört als Angabe ins Profil, nicht nur ans Telefon.
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Arztsuchdienste
Werden in Österreich viel genutzt und in Antworten zitiert. Die Datenstände sind oft alt, gerade bei Zeiten und Leistungen.
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Die eigene Website mit getrennten Leistungen
Was Kassenleistung ist und was privat zu zahlen, ist die zweithäufigste Frage. Eine Seite, die das sachlich trennt, ist selten und wird deshalb gelesen.
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Der Kammereintrag
Amtlich und überprüfbar, die verlässlichste Quelle für Qualifikationen und Standort.
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Gemeindeverzeichnisse
Viele Gemeinden führen Listen der Ärzte im Ort. Sie werden zitiert und sind oft veraltet.
Was in Einträgen dieser Branche schiefgeht.
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Nichts zur Akutregelung
Die häufigste Suche ist die nach kurzfristiger Hilfe. Ob es eine Akutsprechstunde gibt und wann, fehlt fast immer.
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Kosten gar nicht erwähnt
Aus Vorsicht wird zu Kosten nichts gesagt. Die Frage wird trotzdem gestellt, und dann antwortet jemand anderes.
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Ordinationszeiten nur als Grafik
Ein Bild mit den Zeiten ist für eine Auswertung leer. Die Zeiten brauchen Textform und Zeitfelder.
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Schwerpunkte im Werbeton
„Ästhetische Zahnheilkunde auf höchstem Niveau“ ist anpreisend. „Zahnersatz, Kronen, Brücken, Implantate“ ist sachlich und für eine Auswertung brauchbarer.
Worauf wir achten.
Bei Zahnarztpraxen gibt es eine Besonderheit, die in kaum einer anderen Gesundheitsbranche so deutlich ist: Der häufigste Suchanlass ist akut, und die häufigste inhaltliche Frage ist die nach den Kosten.
Beide werden auf den meisten Praxisseiten nicht beantwortet, und zwar aus nachvollziehbarer Vorsicht.
Der akute Fall
Zahnschmerzen warten nicht. Wer sonntags sucht, sucht nach jemandem, der hilft, und die Frage ist ganz praktisch: Gibt es eine Akutsprechstunde, ab wann geht wieder jemand ans Telefon, gibt es einen Wochenenddienst.
Ob und wann akute Fälle drankommen, ist eine sachliche Angabe. Sie gehört ins Profil und auf die Website. Wenn es keine Regelung gibt, ist auch das eine brauchbare Auskunft.
Kosten: schweigen hilft niemandem
Die zweithäufigste Frage ist die nach den Kosten, meist im Zusammenhang mit Zahnersatz: Was zahlt die Kasse, was bleibt übrig.
Viele Praxen sagen dazu aus Vorsicht gar nichts. Das Ergebnis ist nicht, dass die Frage verschwindet, sondern dass sie von anderen Quellen beantwortet wird, oft von Portalen mit allgemeinen Angaben.
Eine sachliche Seite, die trennt, was Kassenleistung ist und wofür ein Kostenanteil anfällt, bewegt sich innerhalb des zulässigen Rahmens. Sie ist Information, keine Anpreisung. Was sie nicht enthalten sollte, sind Werbepreise, Vergleiche oder Aktionen.
Sachlich ist auch das Wirksamere
„Ästhetische Zahnheilkunde auf höchstem Niveau“ ist anpreisend und für eine Auswertung leer. „Zahnersatz, Kronen, Brücken, Implantate, Wurzelbehandlung“ ist sachlich, überprüfbar und enthält genau die Wörter, mit denen Leute suchen.
Der zulässige Weg und der wirksame sind hier derselbe. Das ist bei Gesundheitsberufen öfter so, als man denkt.
Die veralteten Fremdeinträge
Wie bei Arztpraxen gilt: Über Zahnarztpraxen stehen Daten an vielen Stellen, die niemand pflegt. Arztsuchdienste, Gemeindeverzeichnisse, alte Portale. Weil sie halbamtlich wirken, werden sie gern zitiert.
Diese Einträge zu finden und korrigieren zu lassen, ist meist die Maßnahme mit der größten Wirkung, und sie kostet nichts außer Zeit.
Was wir konkret machen
Akutregelung und Zeiten sichtbar machen, Kassen- und Privatleistungen sachlich trennen, alte Fremdeinträge aufspüren und korrigieren lassen. Formulierungen sachlich halten und im Zweifel vorher mit der Kammer abstimmen.
Was wir konkret machen.
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Akutregelung sichtbar machen
Ob, wann und wie akute Fälle drankommen. Sachliche Angabe, größte Wirkung.
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Kassen- und Privatleistungen trennen
Eine Seite, die sachlich aufzählt, was Kassenleistung ist und wofür ein Kostenanteil anfällt, ohne Preisversprechen.
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Zeiten überall gleich, Urlaub als Sonderzeit
Inklusive der alten Einträge in Verzeichnissen und auf Gemeindeseiten.
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Schwerpunkte sachlich benennen
In der Sprache der Leistungen, nicht in der Sprache der Werbung.
Sachlich sichtbar.
Für Ärztinnen und Ärzte gilt das Ärztegesetz, für die gehobenen medizinisch-technischen Dienste das MTD-Gesetz. Beide erlauben sachliche Information und verbieten anpreisende oder vergleichende Werbung.
Was wir machen: vollständige und richtige Einträge, Leistungen und Kassenstatus korrekt angegeben, Öffnungszeiten und Erreichbarkeit aktuell, Bewertungsbitten neutral formuliert und an alle gleich gerichtet.
Was wir nicht machen: Formulierungen wie „die beste Praxis im Bezirk“, Vergleiche mit Kolleginnen und Kollegen, Heilungsversprechen, Vorher-Nachher-Bilder. Wir raten auch aktiv davon ab.
Im Zweifel stimmen wir den Wortlaut mit Ihrer Kammer ab, bevor etwas online geht.
Häufige Fragen.
- Darf ich Preise für Zahnersatz nennen?
- Sachliche Preisinformation ist zulässig, anpreisende Darstellung nicht. Der Unterschied liegt in der Formulierung: eine nüchterne Angabe zu Kostenrahmen und Kassenanteil ja, ein Werbepreis mit Ausrufezeichen nein. Im Zweifel den Wortlaut mit der Kammer klären.
- Was ist mit Vorher-Nachher-Bildern?
- Davon raten wir ab. Sie sind der Klassiker anpreisender Darstellung und in diesem Fachgebiet besonders heikel.
- Soll ich bei Angstpatienten etwas schreiben?
- Sachlich beschreiben, was Sie dafür anbieten, etwa längere Termine oder bestimmte Verfahren. Kein Versprechen über das Erlebnis, keine Vergleiche mit anderen Praxen.
- Bewertungen: ja oder nein?
- Sie entstehen ohnehin. Ein beanspruchtes Profil erlaubt Ihnen, sachlich zu antworten. Aktiv darum bitten: neutral, an alle gleich, keine Gegenleistung, und im Zweifel vorher bei der Kammer nachfragen.
Selbsttest
Fragen Sie die KI nach Zahnarzt.
Wir stellen sie zehnmal in ChatGPT und zählen, wie oft Sie vorkommen.
Diese Frage stellen wir für SieWir nehmen gleich mit ins Formular.
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