Branche

Gasthaus: die Speisekarte online lesbar machen

Die Speisekarte als Bild ist der teuerste Fehler der Branche. Wer heute Abend essen gehen will, fragt nach dem, was drinsteht.

Was Ihre Kunden die KI fragen.

  • Wo kann man in Gmunden heute Abend gut essen gehen?
  • Welches Gasthaus im Bezirk Freistadt hat am Montag offen?
  • Gibt es in Wels ein Restaurant mit guter vegetarischer Auswahl?
  • Wo bekomme ich in Braunau am Inn am Sonntag Mittagessen?
  • Welches Lokal in Steyr hat einen Gastgarten und ist mit Kinderwagen erreichbar?

So gestellt, wie ein Kunde sie stellt, nicht so, wie ein Betrieb sie gern hätte. Genau diese Art Frage stellen wir im Check mehrmals und zählen, wie oft Sie vorkommen.

Wo die KI nachliest.

  • Google-Unternehmensprofil mit Küchenzeiten

    Öffnungszeit und Küchenzeit sind nicht dasselbe, und die Frage lautet fast immer nach der Küchenzeit. Wer nur Öffnungszeiten einträgt, beantwortet sie nicht.

  • Bewertungs- und Reservierungsplattformen

    Werden bei Empfehlungsfragen regelmäßig zitiert. Vollständige Angaben dort sind wichtiger als ein bezahltes Paket.

  • Speisekartenportale

    Sie machen aus einer Karte maschinenlesbaren Text. Genau das fehlt den meisten Gasthäusern, weil die eigene Karte ein PDF oder ein Foto ist.

  • Tourismusverband

    Regionsseiten führen Gastronomieverzeichnisse und werden als Quelle zitiert, weil sie ortsbezogen und unabhängig sind. Für Gastronomie ist das eine der wenigen Stellen, wo eine Mitgliedschaft direkt sichtbar wird.

  • Die eigene Website mit Karte als Text

    Nicht als PDF, nicht als Bild. Eine Karte in Textform ist die wertvollste Seite, die ein Gasthaus haben kann.

Was in Einträgen dieser Branche schiefgeht.

  • Speisekarte als Bild oder PDF

    Der häufigste und teuerste Fehler. Was auf einem Foto der Karte steht, existiert für eine Auswertung nicht. Fragen nach Gerichten, Allergenen oder vegetarischer Auswahl gehen dann ins Leere.

  • Ruhetag nur an der Tür

    Der Ruhetag ist die häufigste Einzelfrage der Branche. Er gehört als geschlossener Tag in die Öffnungszeiten, überall gleich.

  • Küchenzeiten fehlen

    Offen bis 24 Uhr, Küche bis 21 Uhr. Wer nur das Erste einträgt, bekommt Gäste um 22 Uhr und eine schlechte Bewertung.

  • Gastgarten, Kinderstuhl, Barrierefreiheit nicht eingetragen

    Attribute beantworten genau die Rückfragen, die bei der Auswahl gestellt werden, und sind in zwei Minuten gesetzt.

Worauf wir achten.

In der Gastronomie ist der größte Sichtbarkeitsfehler technisch und wird seit Jahren gemacht: Die Speisekarte hängt als PDF oder als Foto auf der Website.

Warum die Karte alles entscheidet

Wenn jemand fragt, wo es in Gmunden heute Abend etwas Gutes zu essen gibt, sucht ein System nach Gasthäusern mit auswertbaren Angaben. Wenn die Frage lautet, wo es eine gute vegetarische Auswahl gibt, sucht es nach dem Wort in einer Speisekarte.

Ein Bild der Karte enthält dieses Wort nicht, jedenfalls nicht in einer Form, auf die man sich verlassen kann. Ein PDF ist besser, aber wird nicht immer gelesen. Text auf einer normalen Seite wird gelesen.

Das ist die eine Maßnahme, die in dieser Branche mehr bringt als alles andere, und sie kostet einen Nachmittag.

Ruhetag und Küchenzeit

Die zwei häufigsten Einzelfragen der Branche: Habt ihr am Montag offen, und bis wann kocht ihr?

Beides sind Zeitangaben, und beide gehören in Zeitfelder. Der Ruhetag als geschlossener Tag, überall gleich, einschließlich der vergessenen Verzeichnisse. Die Küchenzeit getrennt von der Öffnungszeit, weil sie eine andere Information ist.

Wer offen bis Mitternacht einträgt und um 21 Uhr die Küche zusperrt, bekommt Gäste um halb zehn und eine schlechte Bewertung, die er sich selbst eingetragen hat.

Die Attribute

Gastgarten, Parkplatz, Barrierefreiheit, Kinderstuhl, Kartenzahlung. Fünf Häkchen, zwei Minuten Arbeit, und sie beantworten genau die Rückfragen, die bei der Auswahl gestellt werden.

Sie sind auch der Teil, den fast niemand ausfüllt, weil sie unscheinbar aussehen.

Der Tourismusverband

Für Gastronomiebetriebe ist die Mitgliedschaft im Tourismusverband der Region einer der wenigen Fälle, in denen ein Verbandseintrag direkt sichtbar wird. Regionsseiten führen Gastroverzeichnisse, sind ortsbezogen und werden als Quelle zitiert.

Ob sich die Mitgliedschaft rechnet, ist eine betriebliche Frage. Wenn Sie ohnehin Mitglied sind, sollte der Eintrag vollständig sein.

Was wir zuerst anfassen

Die Karte in Textform, Ruhetag und Küchenzeiten überall gleich, die Attribute vollständig. Danach die Bewertungen, weil sie in der Gastronomie stärker gelesen werden als fast überall sonst.

Was wir konkret machen.

  • Die Karte in Textform bringen

    Gerichte, Preise, Allergene, als Text auf einer Seite. Das ist die Maßnahme mit der größten Wirkung in dieser Branche.

  • Küchenzeiten und Ruhetage überall gleich

    Getrennt von den Öffnungszeiten, als Sonderzeiten und Schließtage eingetragen.

  • Attribute vollständig setzen

    Gastgarten, Parkplatz, Barrierefreiheit, Kinderstuhl, Zahlungsarten, Reservierung nötig.

  • Bewertungen nach dem Besuch

    Neutral, an alle gleich, ohne Gegenleistung. In dieser Branche werden sie besonders stark gelesen.

Häufige Fragen.

Muss die Speisekarte wirklich als Text online?
Ja, wenn Sie bei Fragen nach Gerichten vorkommen wollen. Ein PDF oder ein Foto ist für eine Auswertung leer. Es reicht eine einfache Seite mit den Gerichten und Preisen; sie muss nicht schön sein.
Wir wechseln die Karte wöchentlich. Was dann?
Dann steht dort die feste Karte, und die Wochenkarte kommt als zusätzliche Seite oder als Text im Profilbeitrag. Wichtig ist, dass überhaupt Gerichte als Text existieren.
Lohnt sich ein Reservierungsdienst?
Für den Betrieb oft ja. Für die Sichtbarkeit zählt vor allem, dass auf der Seite als Text steht, wie man reserviert. Ein Knopf allein beantwortet die Frage nicht.
Was ist mit Allergenen?
Die Kennzeichnung ist ohnehin vorgeschrieben. Wenn sie als Text online steht, beantwortet sie zusätzlich eine Frage, die oft gestellt wird, und das kostet keine zusätzliche Arbeit.

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