Branche

Tischlerei: Kunden für Möbel nach Maß finden

„Auf Maß“ ist das Wort, um das es geht. Wer nur „Tischlerei“ in seinen Einträgen stehen hat, kommt bei genau diesen Fragen nicht vor.

Was Ihre Kunden die KI fragen.

  • Wer baut mir in Freistadt eine Einbauküche auf Maß?
  • Tischler für einen begehbaren Schrank im Bezirk Perg?
  • Was kostet ein Massivholztisch nach Maß ungefähr?
  • Wer repariert in Urfahr-Umgebung alte Fenster aus Holz?
  • Welche Tischlerei in Rohrbach macht auch Innenausbau für Gastronomie?

So gestellt, wie ein Kunde sie stellt, nicht so, wie ein Betrieb sie gern hätte. Genau diese Art Frage stellen wir im Check mehrmals und zählen, wie oft Sie vorkommen.

Wo die KI nachliest.

  • Google-Unternehmensprofil, Leistungen statt Kategorie

    „Tischlerei“ ist die Kategorie, unter der alle stehen. Die Unterscheidung passiert in der Leistungsliste: Einbauküche, Schrank nach Maß, Innenausbau, Fenstersanierung, Möbelreparatur.

  • WKO Firmen A-Z

    Amtlich gedeckt, häufig zitiert, meistens nur mit dem Gewerbewortlaut gefüllt. Eine Beschreibung in normalen Sätzen kostet zehn Minuten und steht sonst nirgends in dieser Form.

  • herold mit enger Kategorie

    Der Kategorienbaum unterscheidet zwischen Tischlerei, Innenausbau und Möbelhandel. Spezialisierte Kategorien haben weniger Konkurrenz, und genau danach wird gefragt.

  • Regionalmedien

    Tips und MeinBezirk berichten über Umbauten, Eröffnungen und Lehrlingsauszeichnungen. Solche Artikel werden zitiert, weil sie unabhängig sind und den Ortsnamen enthalten.

  • Die eigene Website mit echten Referenzen

    Bilder allein tragen nichts. Ein Absatz daneben, was gemacht wurde, aus welchem Holz und wie lange es gedauert hat, macht aus dem Bild eine auswertbare Angabe.

Was in Einträgen dieser Branche schiefgeht.

  • Nur „Tischlerei“ als einzige Angabe

    Die Kategorie sagt, welches Gewerbe. Sie sagt nicht, ob Sie Küchen bauen, Fenster sanieren oder Ladenbau machen. Genau danach wird aber gefragt.

  • Bilder ohne Text

    Eine Galerie mit dreißig Fotos und ohne Beschreibung ist für eine Auswertung leer. Jedes Referenzbild braucht zwei Sätze.

  • Keine Angabe zur Preisordnung

    Bei Maßarbeit erwartet niemand einen Festpreis. Eine Spanne mit den Faktoren, von denen sie abhängt, beantwortet die Frage trotzdem.

  • Reparaturen verschwiegen

    Viele Tischlereien machen Reparaturen, bewerben sie aber nicht, weil die Aufträge klein sind. Es sind die Aufträge, die am häufigsten gesucht werden, und sie bringen Kunden für die großen.

Worauf wir achten.

Tischlereien haben ein Sichtbarkeitsproblem, das mit Qualität nichts zu tun hat. Fast alle machen sehr Verschiedenes, und fast alle stehen in ihren Einträgen unter demselben Wort.

„Auf Maß“ ist die Frage

Wer eine Tischlerei sucht, sucht selten eine Tischlerei. Er sucht jemanden, der eine Einbauküche baut, einen Schrank in eine Dachschräge setzt, eine Schiebetür macht oder ein altes Kastenfenster wieder gangbar bekommt.

Eine KI-Antwort auf so eine Frage nennt Betriebe, bei denen diese Wörter in einer Quelle vorkommen. „Tischlerei Gruber, Freistadt“ steht überall. „Einbauküchen nach Maß“ steht bei wenigen.

Bilder brauchen Sätze

In dieser Branche ist die Website oft eine Galerie. Das ist verständlich, weil das Ergebnis gut aussieht, und es ist für eine Auswertung wertlos: Was auf einem Foto zu sehen ist, steht nirgends als Text.

Zwei Sätze neben jedem Referenzbild ändern das. Was gebaut wurde, aus welchem Holz, für welchen Raum, in welchem Ort, wie lange es gedauert hat. Das ist kein Werbetext, das ist eine Beschreibung, und sie macht aus einer Galerie eine Quelle.

Reparaturen sind der Einstieg

Viele Betriebe erwähnen Reparaturen nicht, weil die Aufträge klein sind. In den Fragen, die gestellt werden, kommen sie überdurchschnittlich oft vor: ein Fenster, das klemmt, eine Lade, die nicht mehr läuft, ein Tisch mit einem Riss.

Wer diese Aufträge annimmt und es sichtbar macht, kommt bei häufigen Fragen vor. Und aus einem reparierten Fenster wird gelegentlich ein Innenausbau.

Was wir zuerst anfassen

Die Leistungsliste, in allen Einträgen, in Kundensprache. Dann die Referenzen mit Text. Dann der Preisrahmen für die drei häufigsten Arbeiten. In der Reihenfolge, weil die erste Maßnahme nichts kostet und am meisten ändert.

Was wir konkret machen.

  • Leistungen aufdröseln und benennen

    Wir schreiben die Liste in den Worten, in denen Kunden fragen: Einbauküche, begehbarer Schrank, Schiebetür, Fenstersanierung, Tisch nach Maß.

  • Referenzen mit Text versehen

    Zu jedem Projekt zwei bis drei Sätze: was, woraus, wie lange, in welchem Ort. Kein Werbetext, eine Beschreibung.

  • Einen Preisrahmen formulieren

    Spannen für die häufigsten Arbeiten, mit den Faktoren dahinter. Keine erfundene Zahl, keine Bindung.

  • Bewertungen nach der Übergabe

    Bei Maßarbeit ist der Moment der Übergabe der beste. Neutral formuliert, an alle gleich.

Häufige Fragen.

Ich mache fast nur Einbauküchen. Soll das in den Firmennamen?
Nein. Ortsnamen oder Leistungen in den Firmennamen zu schreiben, ist bei Google ein Richtlinienverstoß und kann den Eintrag kosten. Es gehört in die Leistungsliste und in die Beschreibung, dort wirkt es ohnehin besser.
Lohnen sich Fotos überhaupt für die KI?
Für sich genommen wenig, denn ausgewertet wird Text. Mit einer Beschreibung daneben werden sie wertvoll, weil dann Ort, Material und Art der Arbeit als Text dastehen.
Soll ich Instagram pflegen?
Wenn Sie dort ohnehin unterwegs sind, ja, mit vollständigen Profilangaben. Als zusätzliche Baustelle nur, wenn Sie sie durchhalten. Ein totes Profil ist schlechter als keines.
Was ist mit Ladenbau und Gastronomie?
Das ist ein eigener Markt mit eigenen Fragen und gehört als eigene Leistung sichtbar gemacht. Wer es kann und nicht nennt, wird bei diesen Anfragen nie gefunden.

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