Glossar
Wilson-Intervall: was das ist
Der Bereich, in dem die wahre Quote vermutlich liegt, wenn man nur ein paar Antworten gezählt hat.
Ausführlicher.
Aus zwölf Antworten lässt sich keine genaue Quote ablesen, sondern nur ein Bereich. Das Wilson-Intervall rechnet diesen Bereich aus und ist dabei auch bei kleinen Zahlen und bei Quoten nahe null oder hundert brauchbar — anders als die einfachere Normalverteilungsnäherung.
Praktischer Nutzen: Überlappen sich die Bereiche zweier Messungen, hat sich nichts nachweisbar verändert. Erst wenn sie sich nicht mehr überschneiden, ist ein Unterschied da.
Deshalb steht in jedem Monatsbericht nicht nur eine Zahl, sondern auch, ob die Veränderung im Rahmen der normalen Schwankung liegt.
Auch: Konfidenzintervall, Schwankungsbereich.
Hängt zusammen mit.
- Nennungsquote
- Der Anteil der Antworten, in denen ein Betrieb vorkommt — nicht die Zahl der Erwähnungen.
- Monatsmessung
- Dieselben Fragen, jeden Monat gestellt, um eine Veränderung zu sehen.
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